Paraclimbing sichtbarer machen – Teil 1

Paraclimber Sebastian Depke im Interview

Paraclimber Sebastian Depke im BIN WEG BOULDERN Interview

Sebastian Depke ist Paraclimber und kämpft dafür, dass das Paraclimbing sichtbarer wird. Ihm hat der Sport sehr geholfen mit seiner Krankheit (Morbus Bechterew) zu leben. 

Sebastian klettert im deutschen Paraclimbing Nationalkader und er ist Paraclimbing AthletInnen-Sprecher bei der IFSC (der internationale Dachverband fürs Sportklettern). Hier ist er ganz nah dran an den Entwicklungen des Sportes. Außerdem hat er eine Webseite gestartet, auf der erstmals eine Übersicht aller Paraclimbing-Events und weitere Informationen gesammelt werden sollen. Das kann helfen, damit Menschen mit Behinderung einen Zugang zum Paraclimbing und zur Szene finden.

Dies ist Teil 1 des Podcast-Gespräches, in dem Sebastian von seiner persönlichen Geschichte mit Morbus Bechterew redet und erklärt, welche Bedeutung das Klettern für ihn hat. Außerdem hat er mir erzählt, wie der slowenische Kletterer Jernej Kruder ihn überhaupt erst dazu gebracht hat, mit dem Wettkampfklettern anzufangen.

Viel Spaß mit dieser Folge!

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Klettern statt Drogen – Der “Mountain Activity Club”

Gespräch mit Vereinsgründer Milan Fröhner

Milan Fröhner, Mitgründer und Vorsitzender vom "Mountain Activity Club" Nürnberg
Milan Fröhner, Mitgründer und Vorsitzender vom „Mountain Activity Club“ Nürnberg

“Das gute Gefühl bleibt!” – Dies ist einer der Leitsätze vom “Mountain Activity Club”. Ein Verein aus Nürnberg, der Menschen dabei hilft, drogenfrei zu leben. Was der Leitsatz aussagt? – Der Drogenkonsum gibt einem nur kurz ein gutes Gefühl. Im Kletter- und Bouldersport haben die Vereinsmitglieder etwas gefunden, das ihnen nachhaltig ein Gefühl von einem guten Leben gibt.

Das Tolle ist: Die Arbeit des Vereins ist super erfolgreich! Vergleichsweise viele Vereinsmitglieder schaffen es, in dieser besonderen Form der Selbsthilfe-Gruppe clean zu bleiben.

Milan Fröhner hat mir das Ganze genauer erklärt. Er ist Vereinsvorsitzender und Mitbegründer vom “Mountain Activity Club”. Nach seinem Drogenentzug hat ihm eine Bergtour die Augen geöffnet. Dieses Erlebnis hat ihn so nachhaltig beeinflusst, dass er heute anderen Drogen-KonsumentInnen genauso helfen möchte!

Darüber habe ich mit Milan geredet:

  • Seine persönliche Drogengeschichte.
  • Wie ihm das Klettern und Bouldern geholfen hat.
  • Die Arbeit des Vereins “Mountain Activity Club”.
  • Wie geht es Menschen, die drogenabhängig sind?
  • Seine Erfahrungen mit der Drogen-Präventionsarbeit in Deutschland.
  • Was seiner Meinung nach wichtig ist, wenn man Menschen helfen möchte, die ein Drogenproblem haben.
  • Welche Vorurteile gegenüber Drogenabhängigen er nicht mehr hören kann.
  • Und vieles mehr!

Ich danke Milan und allen Mitgliedern vom Mountain Activity Club, die ich getroffen habe und die mir so offen von ihrer Geschichte erzählt haben! Ich kann mir vorstellen, dass das nicht immer leicht ist. Alles Gute für eure weitere Arbeit!

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Ernährung fürs Klettern und Bouldern (Teil 2)

Ernährungsberaterin Claudia Osterkamp-Baerens im Interview

Ernährungsberaterin Claudia Osterkamp-Baerens im Interview
Ernährungsberaterin Claudia Osterkamp-Baerens im Interview

Worauf sollten wir als KletterInnen und BoulderInnen beim Thema Ernährung achten? Welche Nährstoffe sind wichtig und zu welchen Anteilen? Brauchen wir Nahrungsergänzungsmittel? Gibt es “böse” Lebensmittel, die wir meiden sollten? Worauf muss man bei vegetarischer oder veganer Ernährung achten? Wie bauen wir Ernährung in unseren Alltag mit Job und Sport ein?

Dies sind alles Fragen, die sich BIN WEG BOULDERN-HörerInnen gestellt haben. In dieser Folge werden sie beantwortet von der Sport-Ernährungsberaterin Claudia Osterkamp-Baerens. Sie arbeitet am Olympiastützpunkt in München mit SportlerInnen, die sich auf Olympia vorbereiten. Natürlich auch mit denen aus unserem DAV-Kader!

Dies ist Teil 2 meines Interviews mit ihr. Bitte hör dir zuerst Teil 1 an, da dir ansonsten ein paar Informationen für diese Folge fehlen! Ich wünsche dir viel Spaß mit dieser Folge!

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Ernährung fürs Klettern und Bouldern (Teil 1)

Ernährungsberaterin Claudia Osterkamp-Baerens im Interview

Claudia Osterkamk-Baerens - Ernährungsberaterin für SportlerInnen - im BIN WEG BOULDERN Interview
Claudia Osterkamp-Baerens – Ernährungsberaterin für SportlerInnen – im BIN WEG BOULDERN Interview

Kann ich durch die richtige Ernährung besser werden im Klettern und Bouldern? Wie sehr beeinflusst meine Ernährung meine Leistung bei Wettkämpfen? Was sollte ich demnach in der Lunchbox haben beim nächsten Wettkampf?

Antworten auf diese Fragen hörst du in Teil 1 meines Interviews mit Claudia Osterkamp-Baerens. Sie ist Ernährungsberaterin am Olympiastützpunkt in München und arbeitet mit SportlerInnen, die sich auf Olympia vorbereiten. Natürlich auch mit denen aus unserem DAV-Kader!

Sie hat mir außerdem erzählt, was alles Teil ihrer Arbeit mit ist und wir haben übers Abnehmen geredet. Denn im Wettkampfklettern ist Abnehmen für AthletInnen ein großes Thema um “besser” zu werden. Aber es gibt da – neben der Entwicklung von Essstörungen – Gefahren, auf die sie hinweisen will!

All das gibt es in Teil 1 des Interviews zum Thema “Ernährung fürs Klettern und Bouldern”. Teil 2 folgt…

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Ist die Kletter- und Boulderszene offen und frei von Rassismus?

Ein Gespräch mit Frank Joung

Frank Joung vom "Halbe Katoffl" Podcast im BIN WEG BOULDERN Interview
Frank Joung vom „Halbe Katoffl“ Podcast im BIN WEG BOULDERN Interview

“Man muss offen über Probleme reden und aufhören, am Märchen vom Sport ohne Diskriminierung festzuhalten.” – Dies ist eine der Antworten, die ich bekommen habe, als ich mich unter Hörerinnen und Hörern von BIN WEG BOULDERN umgehört habe zum Thema Rassismus.

Viele sagten mir, dass sie keinen Rassismus in der Szene erleben. Es gab aber auch Stimmen, die sagten: Es gibt definitiv Dinge, die müssen endlich mal angesprochen werden! Denn in der Kletter- und Boulderszene wird oft gesagt, dass sie sehr offen ist. Aber diese Offenheit wird nicht immer gelebt.

Ich habe mir einen Interviewpartner gesucht, mit dem ich über Rassismus, Diversität und Offenheit im Sport reden kann. Er heißt Frank Joung. Er ist Journalist und Podcaster. Im Podcast “Halbe Katoffl” redet er mit Menschen mit Migrationshintergrund und sehr oft auch mit Sportlern diverser Sportarten. Er hat einige Ideen und Anregungen, wie man Offenheit im Sport leben kann.

Ich freue mich, dass Frank sich die Zeit genommen hat. Mir hat das Gespräch sehr geholfen ein paar Dinge neu zu betrachten. Vielleicht geht es dir ähnlich! Viel Spaß mit dieser Folge!

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Warum du endlich mit dem Bouldern anfangen solltest

Bitte deinen nicht-bouldernden Mitmenschen vorspielen!

Nicht alle müssen Bouldern toll finden… aber alle meine Freunde, das wäre schon cool!

Das hier ist die BIN WEG BOULDERN-Folge für alle deine Freundinnen und Freunde, die du aus unerfindlichen Gründen noch nicht überreden konntest, mit dir bouldern zu gehen. Es gibt sie dramatischerweise immer wieder! Diese Menschen, die noch nicht bouldern waren und sicher sind, dass es nichts für sie ist.

Ich war auch mal so ein Mensch! Genau deshalb habe ich mich gefragt: Wie müsste ich mit meinem alten, nicht-bouldernden Ich reden, damit es endlich rafft, dass es dringend bouldern sollte?

Ich habe diese Frage auch meinen HörerInnen gestellt. Herausgekommen ist eine kollektive Überredungs-Folge! Ich hoffe, sie ist für dich unterhaltsam zu hören und du schaffst es, sie einem deiner nicht-bouldernden Mitmenschen heimlich unterzujubeln. Nach dem Motto: “Komm auf die chalkige Seite der Macht!” Viel Erfolg!

DAAAANKE an alle HörerInnen, die mitgemacht haben!

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BIN WEG BOULDERN finanziert sich zum Großteil mit einem Crowdfunding auf der Plattform Steady. Ich freue mich, wenn du dort mal vorbeischaust. Danke an alle, die mich supporten!

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Bouldern in den 80ern und 90ern in Bielefeld

Eine Hörergeschichte von Jens Muth-Böhm

Jens Muth-Böhm. Foto Credit: Laureen Böhm
Jens Muth-Böhm. Foto Credit: Laureen Böhm

Als Jens Muth-Böhm das erste Mal zum Bouldern in Fontainebleau war, da war ich gerade mal 4 Jahre alt: Im Jahr 1988. Jens kommt aus Bielefeld, klettert seit 1985 und hat Ende der 80er auch das Bouldern entdeckt.

In irgendeiner meiner Podcast-Folgen habe ich gesagt, dass ich es spannend finde, wenn Leute von “von früher” erzählen. Von damals, als das Bouldern noch nicht so bekannt war. Jens schrieb mich an und meinte: Das kann ich dir gerne erzählen!

Herausgekommen ist dieses Online-Gespräch übers Bouldern in Bielefeld in den 80ern und 90ern. Natürlich auch über einige andere Orten, an denen Jens unterwegs war und über die Veränderungen, die der Sport seit ein paar Jahren erlebt.

Viel Spaß mit dieser Folge!

Danke Jens, dass du für uns alle in deinen Erinnerungen gewühlt hast!

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Alex Megos über Klettern bei Olympia

Übers Training für Olympic Combined, die Olympia-Qualifikation und mehr

Alex Megos im Cafe Kraft in Nürnberg
Alex Megos im Cafe Kraft in Nürnberg

Alex Megos ist der erste Deutsche Kletterer, der sich für die Olympischen Spiele qualifiziert hat. Eigentlich würde er jetzt mitten in der “heißen Phase” der Olympia-Vorbereitungen stecken, doch die Spiele wurden bekanntermaßen auf 2021 verschoben.

Noch bevor bekannt wurde, dass die Spiele verschoben werden, habe ich Alex Megos in Nürnberg zum Interview getroffen. Das war Ende Februar, im Cafe Kraft. Das Interview sollte Teil einer großen Podcastfolge zum Thema Olympia sein. Leider wird diese Folge nun auch verschoben. Doch das Interview mit Alex möchte ich euch trotzdem nicht vorenthalten! Denn was er zu Olympia und zu seinem Training für die Spiele zu sagen hat, bleibt ja weiterhin interessant!

Viel Spaß  mit dieser Folge!

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Wie ist das Bouldern unter den Corona-Maßnahmen?

HörerInnen berichten von der ersten Session nach der Corona-Pause

Es geht wieder los!!! Seit etwa einer Woche dürfen ein paar Boulderhallen in Deutschland wieder öffnen. Dabei sind die Hallen abhängig von den Lockerungsmaßnahmen der Bundesländer, ob Sport in Indooranlagen wieder möglich ist. In NRW ging es vor einer Woche zuerst los – hier in Berlin ist es noch nicht ganz soweit, allerdings dürfen nun die Außenanlagen in Berlin eröffnen.

Ich wollte gerne ein Stimmungsbild haben, wie sich das Bouldern nach der Corona-Pause für euch anfühlt. Wie sieht es mit der Kraft aus? Wie genau wurden die Corona-Maßnahmen umgesetzt? Wie sehr schränken einen die Maßnahmen ein?

Ich freue mich, dass ich ganz viele Antworten bekommen habe und wünsche viel Spaß beim Zuhören!

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Die Wiedereröffnung der Boulderhallen in Corona-Zeiten

Markus Grünebach und Christian Popien über mögliche Öffnungs-Strategien

Über die Wiedereröffnung der Boulderhallen

Wie kann man in Corona-Zeiten Kletter- und Boulderhallen wieder aufmachen und die Gefahr von Ansteckungen beim Sport minimieren? Damit beschäftigen sich nun seit Wochen viele Akteure der Kletterszene in Deutschland sowie weltweit.

Zu ihnen gehören Christian Popien vom Bahnhof Blo und Markus Grünebach von den Boulderwelten. Ich habe mit ihnen darüber geredet, wie das Bouldern zu Corona-Zeiten konkret aussehen könnte.

Es kann nur mit Einschränkungen ablaufen – für uns als Kunden, aber auch für die Hallenbetreiberinnen und Betreiber. Mit Sicherheit kann nur eine begrenzte Anzahl von Kunden zeitgleich in der Halle sein und die finanzielle Not der Hallen wird deshalb so schnell nicht vorüber sein!

Mehr Details gibt es in meinem Gespräch mit Markus und Christian. Viel Spaß mit dieser Folge!

P.S.: In manchen Bundesländern gibt es bereits Lockerungen, die die Öffnung von Boulderhallen unter Bedingungen erlauben würden. Das ist noch nicht in der Folge erwähnt, weil es da noch nicht bekannt war.

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