Warum du endlich mit dem Bouldern anfangen solltest

Bitte deinen nicht-bouldernden Mitmenschen vorspielen!

Nicht alle müssen Bouldern toll finden… aber alle meine Freunde, das wäre schon cool!

Das hier ist die BIN WEG BOULDERN-Folge für alle deine Freundinnen und Freunde, die du aus unerfindlichen Gründen noch nicht überreden konntest, mit dir bouldern zu gehen. Es gibt sie dramatischerweise immer wieder! Diese Menschen, die noch nicht bouldern waren und sicher sind, dass es nichts für sie ist.

Ich war auch mal so ein Mensch! Genau deshalb habe ich mich gefragt: Wie müsste ich mit meinem alten, nicht-bouldernden Ich reden, damit es endlich rafft, dass es dringend bouldern sollte?

Ich habe diese Frage auch meinen HörerInnen gestellt. Herausgekommen ist eine kollektive Überredungs-Folge! Ich hoffe, sie ist für dich unterhaltsam zu hören und du schaffst es, sie einem deiner nicht-bouldernden Mitmenschen heimlich unterzujubeln. Nach dem Motto: “Komm auf die chalkige Seite der Macht!” Viel Erfolg!

DAAAANKE an alle HörerInnen, die mitgemacht haben!

+++ BIN WEG BOULDERN braucht deine Unterstützung! +++

BIN WEG BOULDERN finanziert sich zum Großteil mit einem Crowdfunding auf der Plattform Steady. Ich freue mich, wenn du dort mal vorbeischaust. Danke an alle, die mich supporten!

Zum Steady-Crowdfunding

Bouldern in den 80ern und 90ern in Bielefeld

Eine Hörergeschichte von Jens Muth-Böhm

Jens Muth-Böhm. Foto Credit: Laureen Böhm
Jens Muth-Böhm. Foto Credit: Laureen Böhm

Als Jens Muth-Böhm das erste Mal zum Bouldern in Fontainebleau war, da war ich gerade mal 4 Jahre alt: Im Jahr 1988. Jens kommt aus Bielefeld, klettert seit 1985 und hat Ende der 80er auch das Bouldern entdeckt.

In irgendeiner meiner Podcast-Folgen habe ich gesagt, dass ich es spannend finde, wenn Leute von “von früher” erzählen. Von damals, als das Bouldern noch nicht so bekannt war. Jens schrieb mich an und meinte: Das kann ich dir gerne erzählen!

Herausgekommen ist dieses Online-Gespräch übers Bouldern in Bielefeld in den 80ern und 90ern. Natürlich auch über einige andere Orten, an denen Jens unterwegs war und über die Veränderungen, die der Sport seit ein paar Jahren erlebt.

Viel Spaß mit dieser Folge!

Danke Jens, dass du für uns alle in deinen Erinnerungen gewühlt hast!

Magst du mich bei meiner Podcastarbeit unterstützen?

Damit ich meine Arbeit machen kann gibt es auf der Plattform Steady ein Crowdfunding.

Oder hol dir ein BIN WEG BOULDERN Shirt / Hoodies uvm.

zu den Shownotes

Wie ist das Bouldern unter den Corona-Maßnahmen?

HörerInnen berichten von der ersten Session nach der Corona-Pause

Es geht wieder los!!! Seit etwa einer Woche dürfen ein paar Boulderhallen in Deutschland wieder öffnen. Dabei sind die Hallen abhängig von den Lockerungsmaßnahmen der Bundesländer, ob Sport in Indooranlagen wieder möglich ist. In NRW ging es vor einer Woche zuerst los – hier in Berlin ist es noch nicht ganz soweit, allerdings dürfen nun die Außenanlagen in Berlin eröffnen.

Ich wollte gerne ein Stimmungsbild haben, wie sich das Bouldern nach der Corona-Pause für euch anfühlt. Wie sieht es mit der Kraft aus? Wie genau wurden die Corona-Maßnahmen umgesetzt? Wie sehr schränken einen die Maßnahmen ein?

Ich freue mich, dass ich ganz viele Antworten bekommen habe und wünsche viel Spaß beim Zuhören!

Magst du mich bei meiner Podcastarbeit unterstützen?

Damit ich meine Arbeit machen kann gibt es auf der Plattform Steady ein Crowdfunding.

Oder hol dir ein BIN WEG BOULDERN Shirt / Hoodies uvm. in meinem Shop.

Was tun, wenn du nicht bouldern kannst?

Motivation und Inspiration von Wettkampf-Athletinnen

Bouldern in der Corona Krise

Das hier ist die BIN WEG BOULDERN Folge mit der meisten Trainings-Motivation überhaupt! Wir haben in der Corona-Krise ja alle das gleiche Dilemma: Wir können unseren Lieblingssport nicht machen. Dass das wahnsinnig nervt, muss ich niemandem erklären! Aber wie wir durch diese Zeit ohne das Bouldern kommen sollen? Das möchte ich natürlich für euch herausfinden.

Phasen, in denen man nicht klettern oder bouldern kann bzw. darf, die gibt es ja nicht erst seit Corona. Verletzungen können ein Grund sein, dass man aussetzen muss oder sich einschränken muss.

Ich habe bei ein paar Wettkampf-Athleten und Athletinnen nachgefragt, wie sie mit solchen Phasen bisher umgegangen sind und was man daraus lernen kann. Welche Schlussfolgerungen kann man daraus für die Corona-Zeit ziehen?

Für diese Folge habe ich mir Sprachnachrichten schicken lassen von: Martha Karpeter, Hannah Pongratz, Martina Salewski, Romy Fuchs und Helene Wolf. Danke an euch, dass ihr eure Erfahrungen geteilt habt. Viel Spaß mit dieser Folge!

zu den Shownotes

Wie kommen wir ohne Bouldern durch die Corona Krise?

Ein Interview mit Madeleine Crane von “Climbing Psychology”

Madeleine Crane von "Climbing Psychology". Foto Credit: Peter Crane
Madeleine Crane von „Climbing Psychology“. Foto Credit: Peter Crane

Die Maßnahmen in der Corona-Krise schränken unser aller Leben stark ein. Was im Moment passiert, kann wütend machen, einsam machen und verängstigen. Das Bouldern könnte helfen, diese Zeit zu überstehen und fehlt uns deshalb umso mehr! Wie schaffen wir es ohne unseren Lieblingssport durch die Krise? Das war eine der Fragen, über die ich mit der Sportpsychologin Madeleine Crane geredet habe.

Du kennst Madeleine vielleicht von ihrem Blog und ihrem Instagram-Account “Climbing Psychology”. Sie ist ehemalige österreichische Wettkampf-Athletin und hat sich als Psychologin auf Fragen rund um den Klettersport und Kletter-Wettkämpfe fokussiert. In ihren Artikeln und Posts macht sie immer wieder auf spannenden kletterpsychologische Themen aufmerksam.

In diesem Interview bekommst du einerseits Einblicke in ihre Arbeit, aber auch einige hilfreiche Gedankenanstöße, wie man diese Zeit ohne Bouldern überstehen kann und vielleicht auch noch gestärkt aus der Krise hinaus gehen kann. Viel Spaß beim Zuhören!

zu den Shownotes

Das Felsheldinnen Festival in Berlin

Über Deutschlands erstes Kletter- und Boulderfestival für Frauen

Das Felsheldinnen Festival. Fotos: Pauline Kortmann -  Das Felsheldinnen Festival. Fotos: Pauline Kortmann -  paulinekortmannphoto.de
Das Felsheldinnen Festival. Fotos: Pauline Kortmann – paulinekortmannphoto.de

Einen Tag lang Klettern und Bouldern nur mit Frauen! Das war am Frauentag in Berlin möglich, beim Felsheldinnen Festival. Die Berliner Kletterinnen Anna Wenzel und Melle Beukert haben dieses Event auf die Beine gestellt und 180 Frauen waren mit dabei. Zum Teil sind sie aus ganz Deutschland angereist.

Ich habe mit den Macherinnen diesen Tag Revue passieren lassen und dabei versucht besonders die Frage zu diskutieren: Warum gibt es solche Kletterevents nur für Frauen? Das ist eine Frage, die auch oft an mich herangetragen wird. Da ich nicht denke, dass ich sie im Sinne aller Frauen zufriedenstellend beantworten kann, habe ich sie in diesem Gespräch mit Anne und Melle besprochen. Vielen Dank an die beiden fürs Gespräch und danke, dass ihr das Felsheldinnen Festival so großartig organisiert habt!

zu den Shownotes

Klettern und Bouldern in der Schwangerschaft

Ein Interview mit der Berliner Boulderin Julia Schöpp

Klettern und Bouldern in der Schwangerschaft - Ein Gespräch mit Julia Schöpp
Klettern und Bouldern in der Schwangerschaft – im Gespräch mit der Berliner Boulderin Julia Schöpp

Kann man / darf man / sollte man klettern oder sogar bouldern in der Schwangerschaft? Ich denke, jede begeisterte Boulderin hat schon über diese Fragen nachgedacht. Eine pauschale Antwort ist wohl nicht möglich. Es hängt von jeder einzelnen Frau und dem Verlauf der Schwangerschaft ab, ob – und in welchem Ausmaß – sie ihren Sport in der Schwangerschaft betreiben kann. Aber es ist gut zu wissen, dass es einige Frauen gibt, die in der Schwangerschaft bouldern waren und davon berichten können!

Ich freue mich, dass die Berliner Boulderin Julia Schöpp ihre Erfahrungen im Podcast mit uns teilt! Sie gehört zum Wettkampfklettern-Team Berlin und hat als Boulderin schon an Deutschen Meisterschaften teilgenommen. Für sie ist Bouldern also noch etwas mehr als nur ein Hobby.

Sie erzählt in dieser Folge, wie sich das Bouldern und Klettern im Verlauf ihrer Schwangerschaft verändert hat und welche Möglichkeiten ihr mit weiter wachsendem Babybauch blieben. Zusätzlich zu dieser Folge kannst du hier auf binwegbouldern.de ihren kompletten Artikel lesen, den sie über das Klettern und Bouldern in der Schwangerschaft geschrieben hat!

Ein Hinweis: Julia hat keinen medizinischen Background. Was sie erzählt, sind ihre ganz persönlichen Erfahrungen, die man nicht 1 zu 1 auf andere Schwangerschaften beziehen kann! Danke Julia, dass du diese Erfahrungen teilst!

Zu den Shownotes

Pregnancy and Climbing

A personal report by German climber Julia Schöpp

Julia Schöpp about pregnancy and climbing
Julia Schöpp and her son in the training area of the Berta Block Bouldering Gym in Berlin. Here she had been bouldering and training during her pregnancy. Read the article about her thoughts and experiences on pregnancy and climbing:

I climbed through most of my pregnancy, and bouldered through more than half of it. While some people thought I was brave, many others probably thought I was stupid, and irresponsible. Interestingly, nobody said that to my face. But that is what we have the internet for, isn’t it? Ask in any of these pregnancy forums, if climbing is “allowed” during pregnancy, and I’m sure you will find someone to tell you what  a horrible person you are for even thinking about it. That’s very unfortunate, because what most climbers will probably do when they get pregnant – myself included – is to search the internet for any reliable information on pregnancy and climbing.

Fortunately, there are also articles and blog posts of people like Beth Rodden / @bethrodden or Melody Meigs / @patchworkandpebbles, who went through similar situations. I found these testimonies, among others, incredibly helpful. While reading about the experiences of other women, I felt more confident to make my own decisions. This is so important; as traditional wisdom about sports and pregnancy still mostly covers aqua gymnastics and yoga. And even though many people will tell you to “just do what feels right for you,“ it is still good to know that others have done similar things before, and it all went well.

Now that our baby is born, I want to add my own experience to the growing collection of testimonies out there covering pregnancy and climbing; hoping that other climbers might benefit from it. At this point, I probably need to add that I’m not a doctor, nor an expert, nor do I necessarily think that everything I did was right, or even smart. I’m just trying to add one more voice to the debate; so that others can decide for themselves.

read more

Soll ich eine Boulderhalle aufmachen? Teil 2

Ein Gespräch mit Christian Popien und Hannes Huch

Christian Popien und Hannes Huch im Gespräch zur Frage: Soll ich eine Boulderhalle aufmachen?
Christian Popien und Hannes Huch im Gespräch zur Frage: Soll ich eine Boulderhalle aufmachen?

Soll ich eine Boulderhalle aufmachen? Ob du diesen Gedanken schon einmal hattest oder nicht – in dieser Podcastfolge findest du spannende Einblicke in die Boulderhallen-Szene Deutschlands. Ich habe mit Christian Popien (Bahnhof Blo in Wuppertal) und Hannes Huch (ehemals Cafe Kraft in Nürnberg) darüber geredet, was alles zu beachten ist, wenn man eine Boulderhalle aufmachen möchte: Von der Standort-Auswahl, über die Finanzierung bis hin zur speziellen Ausrichtung der Halle. Außerdem reden die beiden darüber, wie gesättigt der Markt schon ist und wie viel Konkurrenz unter den Hallen inzwischen besteht.

Dies ist Teil 2 des Gespräches – Teil 1 bekommst du in Folge 50 von BIN WEG BOULDERN. Viel Spaß mit dieser Folge!

Zu den Shownotes

Soll ich eine Boulderhalle aufmachen? Teil 1

Ein Gespräch mit Christian Popien und Hannes Huch

Christian Popien und Hannes Huch mit Antworten rund ums Thema "Boulderhalle aufmachen"
Christian Popien und Hannes Huch mit Antworten rund ums Thema „Boulderhalle aufmachen“

Ich wette, diese Frage ist dir nicht ganz unbekannt: Soll ich eine Boulderhalle aufmachen? Dieser Sport ist so toll… und du hättest da auch schon so eine Idee wie und wo… Ich selbst habe schon mit einigen Boulderfreunden diese Gedanken durchgespielt. Aber ist das alles eigentlich so leicht, wie man sich das vorstellt? Und reicht es aus, vom Bouldern einfach nur “begeistert” zu sein, wenn man eine Boulderhalle aufmachen will?

Ich habe nach der “Halls and Walls” Boulderhallen-Messe in Nürnberg mit zwei Menschen gesprochen, die zu diesem Thema viel zu erzählen haben: Christian Popien (Bahnhof Blo in Wuppertal) und Hannes Huch (ehemals Cafe Kraft in Nürnberg).

Spoiler: Nein! Leicht ist es definitiv nicht ein Boulderhalle aufzumachen! Es ist richtig spannend, was die beiden aus ihren Erfahrungen berichten. Freu dich auf zwei spannende Folgen – denn das Interview wird in zwei Teilen erscheinen – der nächste dann in zwei Wochen.

zu den Shownotes