Klettern statt Drogen – Der “Mountain Activity Club”

Gespräch mit Vereinsgründer Milan Fröhner

Milan Fröhner, Mitgründer und Vorsitzender vom "Mountain Activity Club" Nürnberg
Milan Fröhner, Mitgründer und Vorsitzender vom „Mountain Activity Club“ Nürnberg

“Das gute Gefühl bleibt!” – Dies ist einer der Leitsätze vom “Mountain Activity Club”. Ein Verein aus Nürnberg, der Menschen dabei hilft, drogenfrei zu leben. Was der Leitsatz aussagt? – Der Drogenkonsum gibt einem nur kurz ein gutes Gefühl. Im Kletter- und Bouldersport haben die Vereinsmitglieder etwas gefunden, das ihnen nachhaltig ein Gefühl von einem guten Leben gibt.

Das Tolle ist: Die Arbeit des Vereins ist super erfolgreich! Vergleichsweise viele Vereinsmitglieder schaffen es, in dieser besonderen Form der Selbsthilfe-Gruppe clean zu bleiben.

Milan Fröhner hat mir das Ganze genauer erklärt. Er ist Vereinsvorsitzender und Mitbegründer vom “Mountain Activity Club”. Nach seinem Drogenentzug hat ihm eine Bergtour die Augen geöffnet. Dieses Erlebnis hat ihn so nachhaltig beeinflusst, dass er heute anderen Drogen-KonsumentInnen genauso helfen möchte!

Darüber habe ich mit Milan geredet:

  • Seine persönliche Drogengeschichte.
  • Wie ihm das Klettern und Bouldern geholfen hat.
  • Die Arbeit des Vereins “Mountain Activity Club”.
  • Wie geht es Menschen, die drogenabhängig sind?
  • Seine Erfahrungen mit der Drogen-Präventionsarbeit in Deutschland.
  • Was seiner Meinung nach wichtig ist, wenn man Menschen helfen möchte, die ein Drogenproblem haben.
  • Welche Vorurteile gegenüber Drogenabhängigen er nicht mehr hören kann.
  • Und vieles mehr!

Ich danke Milan und allen Mitgliedern vom Mountain Activity Club, die ich getroffen habe und die mir so offen von ihrer Geschichte erzählt haben! Ich kann mir vorstellen, dass das nicht immer leicht ist. Alles Gute für eure weitere Arbeit!

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Ernährung fürs Klettern und Bouldern (Teil 2)

Ernährungsberaterin Claudia Osterkamp-Baerens im Interview

Ernährungsberaterin Claudia Osterkamp-Baerens im Interview
Ernährungsberaterin Claudia Osterkamp-Baerens im Interview

Worauf sollten wir als KletterInnen und BoulderInnen beim Thema Ernährung achten? Welche Nährstoffe sind wichtig und zu welchen Anteilen? Brauchen wir Nahrungsergänzungsmittel? Gibt es “böse” Lebensmittel, die wir meiden sollten? Worauf muss man bei vegetarischer oder veganer Ernährung achten? Wie bauen wir Ernährung in unseren Alltag mit Job und Sport ein?

Dies sind alles Fragen, die sich BIN WEG BOULDERN-HörerInnen gestellt haben. In dieser Folge werden sie beantwortet von der Sport-Ernährungsberaterin Claudia Osterkamp-Baerens. Sie arbeitet am Olympiastützpunkt in München mit SportlerInnen, die sich auf Olympia vorbereiten. Natürlich auch mit denen aus unserem DAV-Kader!

Dies ist Teil 2 meines Interviews mit ihr. Bitte hör dir zuerst Teil 1 an, da dir ansonsten ein paar Informationen für diese Folge fehlen! Ich wünsche dir viel Spaß mit dieser Folge!

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Warum du endlich mit dem Bouldern anfangen solltest

Bitte deinen nicht-bouldernden Mitmenschen vorspielen!

Nicht alle müssen Bouldern toll finden… aber alle meine Freunde, das wäre schon cool!

Das hier ist die BIN WEG BOULDERN-Folge für alle deine Freundinnen und Freunde, die du aus unerfindlichen Gründen noch nicht überreden konntest, mit dir bouldern zu gehen. Es gibt sie dramatischerweise immer wieder! Diese Menschen, die noch nicht bouldern waren und sicher sind, dass es nichts für sie ist.

Ich war auch mal so ein Mensch! Genau deshalb habe ich mich gefragt: Wie müsste ich mit meinem alten, nicht-bouldernden Ich reden, damit es endlich rafft, dass es dringend bouldern sollte?

Ich habe diese Frage auch meinen HörerInnen gestellt. Herausgekommen ist eine kollektive Überredungs-Folge! Ich hoffe, sie ist für dich unterhaltsam zu hören und du schaffst es, sie einem deiner nicht-bouldernden Mitmenschen heimlich unterzujubeln. Nach dem Motto: “Komm auf die chalkige Seite der Macht!” Viel Erfolg!

DAAAANKE an alle HörerInnen, die mitgemacht haben!

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Bouldern in den 80ern und 90ern in Bielefeld

Eine Hörergeschichte von Jens Muth-Böhm

Jens Muth-Böhm. Foto Credit: Laureen Böhm
Jens Muth-Böhm. Foto Credit: Laureen Böhm

Als Jens Muth-Böhm das erste Mal zum Bouldern in Fontainebleau war, da war ich gerade mal 4 Jahre alt: Im Jahr 1988. Jens kommt aus Bielefeld, klettert seit 1985 und hat Ende der 80er auch das Bouldern entdeckt.

In irgendeiner meiner Podcast-Folgen habe ich gesagt, dass ich es spannend finde, wenn Leute von “von früher” erzählen. Von damals, als das Bouldern noch nicht so bekannt war. Jens schrieb mich an und meinte: Das kann ich dir gerne erzählen!

Herausgekommen ist dieses Online-Gespräch übers Bouldern in Bielefeld in den 80ern und 90ern. Natürlich auch über einige andere Orten, an denen Jens unterwegs war und über die Veränderungen, die der Sport seit ein paar Jahren erlebt.

Viel Spaß mit dieser Folge!

Danke Jens, dass du für uns alle in deinen Erinnerungen gewühlt hast!

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2 Jahre BIN WEG BOULDERN

Die Geburtstagsfolge 😀

BIN WEG BOULDERN hat Geburtstag! Am 1. Mai 2018 kam nämlich die erste Folge raus. Ich wollte euch zum Jubiläum gerne Danke sagen, dass ihr BIN WEG BOULDERN hört und eine kleine Spezial-Episode raushauen! Die Idee dafür ist heute sehr spontan entstanden. Die Folge klingt ganz anders als sonst! 😉 Aber lass dich einfach überraschen und hör mal rein! Es kommt dort jemand zu Wort, der mich und BIN WEG BOULDERN von Anfang an unglaublich dolle unterstützt hat! Viel Spaß beim Anhören.

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Shownotes

In der Podcastfolge habe ich einen Podcast angesprochen der ein Vorbild für mich ist. Wenn du ihn mal anhören magst, es ist „Dirtbag Diaries“. Hier sind 3 konkrete Folgen, die ich besonders gut fand:
Anti Gravity
Hootin‘ & Hollerin‘
Venture Out

Außerdem habe ich meine Podcastfolge zur „Geschichte des Boulderns in Deutschland“ erwähnt – hier kannst du sie hören!

Wie kommen wir ohne Bouldern durch die Corona Krise?

Ein Interview mit Madeleine Crane von “Climbing Psychology”

Madeleine Crane von "Climbing Psychology". Foto Credit: Peter Crane
Madeleine Crane von „Climbing Psychology“. Foto Credit: Peter Crane

Die Maßnahmen in der Corona-Krise schränken unser aller Leben stark ein. Was im Moment passiert, kann wütend machen, einsam machen und verängstigen. Das Bouldern könnte helfen, diese Zeit zu überstehen und fehlt uns deshalb umso mehr! Wie schaffen wir es ohne unseren Lieblingssport durch die Krise? Das war eine der Fragen, über die ich mit der Sportpsychologin Madeleine Crane geredet habe.

Du kennst Madeleine vielleicht von ihrem Blog und ihrem Instagram-Account “Climbing Psychology”. Sie ist ehemalige österreichische Wettkampf-Athletin und hat sich als Psychologin auf Fragen rund um den Klettersport und Kletter-Wettkämpfe fokussiert. In ihren Artikeln und Posts macht sie immer wieder auf spannenden kletterpsychologische Themen aufmerksam.

In diesem Interview bekommst du einerseits Einblicke in ihre Arbeit, aber auch einige hilfreiche Gedankenanstöße, wie man diese Zeit ohne Bouldern überstehen kann und vielleicht auch noch gestärkt aus der Krise hinaus gehen kann. Viel Spaß beim Zuhören!

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Das Felsheldinnen Festival in Berlin

Über Deutschlands erstes Kletter- und Boulderfestival für Frauen

Das Felsheldinnen Festival. Fotos: Pauline Kortmann -  Das Felsheldinnen Festival. Fotos: Pauline Kortmann -  paulinekortmannphoto.de
Das Felsheldinnen Festival. Fotos: Pauline Kortmann – paulinekortmannphoto.de

Einen Tag lang Klettern und Bouldern nur mit Frauen! Das war am Frauentag in Berlin möglich, beim Felsheldinnen Festival. Die Berliner Kletterinnen Anna Wenzel und Melle Beukert haben dieses Event auf die Beine gestellt und 180 Frauen waren mit dabei. Zum Teil sind sie aus ganz Deutschland angereist.

Ich habe mit den Macherinnen diesen Tag Revue passieren lassen und dabei versucht besonders die Frage zu diskutieren: Warum gibt es solche Kletterevents nur für Frauen? Das ist eine Frage, die auch oft an mich herangetragen wird. Da ich nicht denke, dass ich sie im Sinne aller Frauen zufriedenstellend beantworten kann, habe ich sie in diesem Gespräch mit Anne und Melle besprochen. Vielen Dank an die beiden fürs Gespräch und danke, dass ihr das Felsheldinnen Festival so großartig organisiert habt!

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Klettern und Bouldern in der Schwangerschaft

Ein Interview mit der Berliner Boulderin Julia Schöpp

Klettern und Bouldern in der Schwangerschaft - Ein Gespräch mit Julia Schöpp
Klettern und Bouldern in der Schwangerschaft – im Gespräch mit der Berliner Boulderin Julia Schöpp

Kann man / darf man / sollte man klettern oder sogar bouldern in der Schwangerschaft? Ich denke, jede begeisterte Boulderin hat schon über diese Fragen nachgedacht. Eine pauschale Antwort ist wohl nicht möglich. Es hängt von jeder einzelnen Frau und dem Verlauf der Schwangerschaft ab, ob – und in welchem Ausmaß – sie ihren Sport in der Schwangerschaft betreiben kann. Aber es ist gut zu wissen, dass es einige Frauen gibt, die in der Schwangerschaft bouldern waren und davon berichten können!

Ich freue mich, dass die Berliner Boulderin Julia Schöpp ihre Erfahrungen im Podcast mit uns teilt! Sie gehört zum Wettkampfklettern-Team Berlin und hat als Boulderin schon an Deutschen Meisterschaften teilgenommen. Für sie ist Bouldern also noch etwas mehr als nur ein Hobby.

Sie erzählt in dieser Folge, wie sich das Bouldern und Klettern im Verlauf ihrer Schwangerschaft verändert hat und welche Möglichkeiten ihr mit weiter wachsendem Babybauch blieben. Zusätzlich zu dieser Folge kannst du hier auf binwegbouldern.de ihren kompletten Artikel lesen, den sie über das Klettern und Bouldern in der Schwangerschaft geschrieben hat!

Ein Hinweis: Julia hat keinen medizinischen Background. Was sie erzählt, sind ihre ganz persönlichen Erfahrungen, die man nicht 1 zu 1 auf andere Schwangerschaften beziehen kann! Danke Julia, dass du diese Erfahrungen teilst!

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Soll ich eine Boulderhalle aufmachen? Teil 2

Ein Gespräch mit Christian Popien und Hannes Huch

Christian Popien und Hannes Huch im Gespräch zur Frage: Soll ich eine Boulderhalle aufmachen?
Christian Popien und Hannes Huch im Gespräch zur Frage: Soll ich eine Boulderhalle aufmachen?

Soll ich eine Boulderhalle aufmachen? Ob du diesen Gedanken schon einmal hattest oder nicht – in dieser Podcastfolge findest du spannende Einblicke in die Boulderhallen-Szene Deutschlands. Ich habe mit Christian Popien (Bahnhof Blo in Wuppertal) und Hannes Huch (ehemals Cafe Kraft in Nürnberg) darüber geredet, was alles zu beachten ist, wenn man eine Boulderhalle aufmachen möchte: Von der Standort-Auswahl, über die Finanzierung bis hin zur speziellen Ausrichtung der Halle. Außerdem reden die beiden darüber, wie gesättigt der Markt schon ist und wie viel Konkurrenz unter den Hallen inzwischen besteht.

Dies ist Teil 2 des Gespräches – Teil 1 bekommst du in Folge 50 von BIN WEG BOULDERN. Viel Spaß mit dieser Folge!

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Wo steht die erste Boulderhalle Deutschlands?

Zu Gast bei Mike Schuh in der Citymonkey Boulderhalle Essen

Mike Schuh in der Citymonkey Boulderhalle Essen
Mike Schuh in der Citymonkey Boulderhalle Essen

Wo wurde in Deutschland die erste Boulderhalle aufgemacht? Das wollte ich schon eine ganze Weile lang herausfinden und ich wollte diese Halle natürlich auch besuchen! Meine Recherchen haben mich im August nach Essen zu Mike Schuh geführt, in die Citymonkey Boulderhalle. Die Halle liegt in einem Wohngebiet, hinter hohen Hecken versteckt. Sie hat ein ganz anderes Flair, als ich es aus den meisten Hallen kenne. Ich habe versucht, das für dich in dieser Podcastfolge einzufangen.

Das Citymonkey wurde 2004 eröffnet. Zum Zeitpunkt des Interviews dachte ich, es sei die älteste Boulderhalle Deutschlands. Allerdings habe ich gerade erst erfahren, dass es schon 2003 in Dresden eine Boulderhalle gab. Die Bouldercity. Allerdings sind sich die Betreiber dieser Halle nicht sicher, ob sie die “Ersten” waren.

Auf wenn die Frage noch offen bleibt, wer nun die erste Halle in Deutschland eröffnet hat – das Gespräch mit Mike Schuh lohnt sich auf jeden Fall! Ich habe wieder viel über die Entwicklung des Boulderns in Deutschland erfahren und wünsche dir viel Spaß mit dem Interview!

zu den Shownotes und Fotos der Halle