Das Familienkonzept in der Mandala Boulderhalle Dresden

Kinderhalle, Kinderkurse und Trainings im Mandala

Die Familienhalle in der Mandala Boulderhalle Dresden
Die Familienhalle in der Mandala Boulderhalle Dresden

Kleine Kinder in Boulderhallen sind eines der großen Frust-Themen der Boulderhallen-Szene. Für Kinder sehen Boulderhallen aus wie ein großer Spielplatz. Sie laden zum Rennen und Klettern ein und oft nehmen die Kleinen nicht wahr, was um sie herum passiert. Dabei kann es in einer Boulderhalle jederzeit passieren, dass jemand aus einem Boulder abspringt oder fällt. Es besteht z.B. die Gefahr, dass ein Erwachsener aus 4 Metern Höhe auf ein Kind fällt. Diese Situation möchte sicherlich niemand erleben.

Trotzdem passiert es, dass Kinder ohne Aufsicht ihrer Eltern durch Boulderhallen rennen. Das Hallenpublikum ist verständlicherweise sehr wütend und frustriert darüber. Immer wieder wird der Ruf laut, dass die Hallen anders handeln müssten und für manch einen ist klar: Kleine Kinder haben gar nichts in Boulderhallen zu suchen!

Als noch junge Mama mit einem Kind, das sehr gerne umher rennt und klettert, frage ich mich: Fehlt es vielleicht an familientauglichen Konzepten in Boulderhallen? Mein Plan ist, dass ich Boulderhallen hier im Podcast vorstelle, die als besonders familienfreundlich gelten.

Von vielen Eltern habe ich gehört, dass sie sich mit ihren Kindern in der Mandala Boulderhalle in Dresden besonders gut aufgehoben fühlen. Also war ich dort vor Ort, habe mir die Kinder- und Familienbereiche angesehen und mir das Familienkonzept erklären lassen.

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Im Gespräch mit Finn Kargl von “Queerclimb”

Der Gründer von Berlins erster queerer Kletterinitiative

Finn Kargl von "Queerclimb" im BIN WEG BOULDERN-Interview. Foto Credit: Katharina Szmidt
Finn Kargl von „Queerclimb“ im BIN WEG BOULDERN-Interview. Foto Credit: Katharina Szmidt

Finn hat als queerer Mensch lange nach einem Ort in der Kletterszene gesucht, wo er mit seiner Identität reinpasst und angenommen wird. Das war nicht leicht, also hat Finn in Berlin 2016 selbst eine Initiative gestartet, mit dem Namen “Queerclimb”. Unter dem Titel gibt er Boulder- und Kletterkurse, hält Vorträge, macht Vernetzungstreffen usw.

Ich habe mit Finn über seinen Weg in der Kletterszene gesprochen und darüber, welche Bedeutung Initiativen wie “Queerclimb” für queere Menschen haben.

Danke an Finn fürs Interview und danke an den Berliner Südbloc, in dem wir uns zum Interview treffen konnten, wo Finn arbeitet und Kurse gibt.

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Erinnerungen an die Citymonkey Boulderhalle

Die legendäre Citymonkey Boulderhalle aus Essen schließt

Erinnerungen an die Citymonkey Boulderhalle - im BIN WEG BOULDERN Podcast
Erinnerungen an die Citymonkey Boulderhalle – im BIN WEG BOULDERN Podcast

Das Citymonkey ist eine der ältesten Boulderhallen Deutschlands und hat viele Menschen in der Boulderszene und speziell der Boulderhallenszene beeinflusst. Am 3. April 2004 haben Mike Schuh und Vera Harter diesen Ort für Bewegungskultur eröffnet. Es gab damals nur kleine Boulderecken in Kletterhallen. Das Hallenbouldern, wie wir es heute kennen, war für viele Kletterinnen und Kletterer noch gar nicht vorstellbar. Als Hallengründer und Routesetter hat Mike Schuh Grundsteine gelegt für das, was wir heute in unseren Boulderhallen kennen und er hat vielen das Routenbau-Handwerk gelehrt.

Nach fast 20 Jahren schließt das Citymonkey seine Tore. Damit die Erinnerung an die Halle auch für die Menschen lebendig bleibt, die heute mit dem Bouldern anfangen, habe ich für diese Podcastfolge viele Leute angeschrieben, die Wegbegleiter des Citymonkeys waren. In ihren Sprachnachrichten teilen sie ihre Erinnerungen an die Halle, sprechen über die Bedeutung des Citymonkeys für die Szene und über den Einfluss, den Mikes Arbeit als Routesetter hatte.

Danke an alle, die Teil dieser Folge geworden sind und danke an Vera Harter und Mike Schuh!

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Parakletterin Corinna Wimmer im Interview

Über Paraclimbing Comps, Inklusion, die Kletter-WM in Bern und mehr

Parakletterin Corinna Wimmer im Interview

Klettern, mit Menschen, die ähnliche körperliche Voraussetzungen haben – das erlebt Corinna Wimmer in Boulderhallen selten. Sie hat einen verkürzten Unterarm und “muss” sehr kreativ werden, um Boulder zu lösen. Oft sieht sie das als eine spannende Herausforderung an. Manchmal ist es aber auch einfach toll, mit anderen Menschen mit Behinderung zu klettern, an Routen, die für sie geschraubt sind.

Genau das erlebt sie als Teil des Paraclimbing Nationalteams. Cori startet bei Paraclimbing Wettkämpfen. Bei der diesjährigen Kletter-WM in Bern wurde sie sechste in ihrer Kategorie (in der “AU2” = Unterarm-Amputation oder Gliedmaßenverlust).

Ich habe Corinna kurz nach der Kletter-WM in der Element Boulderhalle in München getroffen. Wir haben uns über Inklusion in der Kletterszene und in der Wettkampf-Szene unterhalten. Aber auch im Allgemeinen darüber, was Menschen mit Behinderung daran hindert, teilzuhaben.

Außerdem war Corinna Wimmer bei der WM bei einem Treffen, bei dem Athletinnen und Athleten mit IFSC-Vertretern sprechen konnten. Hier wurde vor allem über RED-S gesprochen. Cori erzählt, was sie dort gehört hat und was ihre persönlichen Gedanken zu RED-S sind.

Danke Corinna für das Interview!

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Das Basislager – eine inklusive Kletter- und Boulderhalle

Natascha Haug über inklusives Klettern und Bouldern in Bad Aibling

Natascha Haug vom "Basislager" im BIN WEG BOULDERN-Interview. Fotocredit: Stephan Wieser
Natascha Haug vom „Basislager“ im BIN WEG BOULDERN-Interview. Fotocredit: Stephan Wieser

Eine komplett inklusive Kletter- und Boulderhalle! Das war der Traum von Natascha Haug und ihren Kollegen. Sie hatten schon seit Jahren Kletterkurse für Menschen mit Behinderung in verschiedenen Hallen gegeben. Dort stießen sie immer wieder an Grenzen, z.B. weil die Hallen nicht komplett barrierefrei waren.

Dieses Jahr haben sie dann mit dem “Basislager” in Bad Aibling ihre eigene Halle eröffnet, unter dem Dach des DAV. Natascha erzählt im Interview, was sie in der Halle anders machen und wie die Inklusionsarbeit im Basislager läuft.

Foto Credit: Stephan Wieser

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Der Hotzenblock – eine gemeinnützige Boulderhalle

Freiwillige Spenden statt Eintritt – wie funktioniert das Konzept?

Steffi Brust von der Boulderhalle "Hotzenblock" im BIN WEG BOULDERN-Interview
Steffi Brust von der Boulderhalle „Hotzenblock“ im BIN WEG BOULDERN-Interview

Im Hotzenblock kann man kostenlos bouldern – oder auch gegen eine freiwillige Spende. Die Boulderhalle in Waldshut-Tiengen hatte ursprünglich ein kommerzielles Konzept und ist seit 2022 gemeinnützig. Das haben Steffi Brust und Dennis Nowak, die beiden Gründer der Halle, nach einigen Überlegungen gemeinsam beschlossen. Oft hatten sie mitbekommen, dass es Menschen gibt, die gerne mehr Bouldern würden, es sich jedoch nicht leisten können.

Funktioniert so ein Konzept? Schließlich wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Halle bezahlt werden, Dinge müssen repariert werden, neue Griffe wollen gekauft werden usw. Steffi Brust vom Hotzenblock erzählt im Podcastinterview von ihren Erfahrungen.

Danke Steffi fürs Gespräch!

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Training am Fels mit Tabitha Eckfeld

Was man für den Boulderstart am Fels braucht

Klettertrainerin Tabitha Eckfeld im BIN WEG BOULDERN-Interview. Foto Credit: Roland Feil
Klettertrainerin Tabitha Eckfeld im BIN WEG BOULDERN-Interview. Foto Credit: Roland Feil

Viele von euch bouldern schon länger in Hallen und überlegen, es auch einmal draußen zu probieren. In dieser Podcastfolge rede ich mit der Klettertrainerin Tabitha Eckfeld über den Einstieg am Boulderfels. Was ist draußen anders als in der Halle, worauf sollte man sich einstellen, was kann man vorher üben, was darf man draußen nicht vergessen?

Tabitha Eckfeld arbeitet mit ihren Kundinnen und Kunden sowohl in der Halle als auch am Fels. Sie trainiert unter anderem den Gilchinger Kletterkader und ist als Sportwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt “Gesundheitssport” besonders darauf bedacht, allen einen gesunden Umgang mit ihrem Körper an der Wand nahe zu bringen.

Danke Tabitha fürs Gespräch!

Titelfoto: Roland Feil

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Julia Zschiesche, wie werden Kletterwettkämpfe organisiert?

Über die WM in Bern, Worldcups in München und Deutsche Meisterschaften

Julia Zschiesche, Fotocredit: Marco Kost
Julia Zschiesche, Fotocredit: Marco Kost

Julia Zschiesche arbeitet aktuell auf Hochtouren an der Organisation der Kletterweltmeisterschaften in Bern. Die finden dieses Jahr statt, vom 1. bis zum 12. August. Davor war Jule im Deutschen Alpenverein für die Worldcups in München und die Deutschen Meisterschaften im Lead, Bouldern und Speed mitverantwortlich.

Ich wollte von Jule wissen, welche Arbeit hinter solchen großen Events der Kletterszene steckt. Was sind die Herausforderungen in der Vorbereitung und Durchführung?

P.S.: Die WM in Bern solltet ihr nicht verpassen! Dort finden Wettkampfe im Lead, Speed, Bouldern und Paraclimbing statt. Außerdem ist es der erste Qualifikationswettkampf für die kommenden Olympischen Spiele!

Jule, danke dir für die Einblicke und alles Gute für die WM!

Titelfoto: Marco Kost

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Bouldergebiet Glees – Erschließen und Akzeptanz finden

Peter Grabowitz über das Engagement für Aufbau und Erhalt eines Gebietes

Peter Grabowitz im BIN WEG BOULDERN-Interview über das Bouldergebiet Glees.
Peter Grabowitz im BIN WEG BOULDERN-Interview über das Bouldergebiet Glees.

In Rheinland-Pfalz gibt es ein Bouldergebiet, zwischen den Orten Glees und Wassenach. 700 Boulder wurden dort erschlossen und einer der Hauptakteure der Region ist Peter Grabowitz. Der wollte eigentlich “nur” ein Topo für die Region erstellen, ist aber letztendlich zum Ansprechpartner fürs Bouldern in Glees geworden:

Es gibt Parkplatzprobleme am Bouldergebiet? Peter klärt das mit dem Bürgermeister! Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde braucht Unterstützung? Peter animiert die Boulder-Gemeinschaft und die Leute helfen!

So sorgen die Bouldernden in Glees dafür, dass der Outdoor-Sport in der Gemeinde akzeptiert wird und dass die Anwohner mit den “komischen Mattenträgern” aus dem Wald ins Gespräch kommen. Zum Beispiel beim Gemeindefest in Wassenach, wo sogar eine Kinder-Boulderwand aufgebaut wurde!

Für diese Podcastfolge habe ich mit Peter Grabowitz gesprochen. Außerdem mit dem Bürgermeister der Gemeinde Wassenach – Manfred Sattler – und mit dem Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Wassenach – Manuel Friedrich. Viel Spaß mit dieser Folge!

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Am 16.9.23 ist Cleanup Day im Bahratal

Interview mit Organisator Paul-Martin Luc

Cleanup Day im Bahratal - Foto: pauer-bouldering.de
Cleanup Day im Bahratal – Foto: pauer-bouldering.de

Paul-Martin Luc läuft mit seinem Boulderkumpel Eric nach der Session am Fels oft noch mit Müllgreifer durch den Wald, um Aufzuräumen. Das ist ihr Beitrag um die Bouldergebiete, die sie lieben, zu erhalten und sie möchten gerne noch mehr Menschen animieren, mitzumachen. Deshalb organisieren sie einen großen Cleanup Day im sächsischen Bahratal. Der ist am 16.9.2023 – das ist auch der internationale Cleanup Day.

Ich habe mit Paul über seine Erfahrungen mit dem Müllsammeln gesprochen und über die Orga vom Cleanup Day. Die beiden haben dazu eine Webseite ins Leben gerufen, auf der sie unter anderem auch planen, eine Versuchsreihe zu dokumentieren. Sie testen, welchen Einfluss Wasser, Chalk, Schuhabrieb etc. auf verschiedene Felsarten hat. Zu finden unter pauer-bouldering.de

Wichtig: Wer beim Cleanup Day im Bahratal dabei sein will, muss sich vorab über die Webseite anmelden, das erleichtert Paul die Organisation.

Danke an Paul fürs Gespräch und Danke an Leonid Nazarov von der Kosmos Boulderhalle, der mir Paul als Gesprächspartner vorgeschlagen hat!

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