Ist die Kletter- und Boulderszene offen und frei von Rassismus?

Ein Gespräch mit Frank Joung

Frank Joung vom "Halbe Katoffl" Podcast im BIN WEG BOULDERN Interview
Frank Joung vom „Halbe Katoffl“ Podcast im BIN WEG BOULDERN Interview

“Man muss offen über Probleme reden und aufhören, am Märchen vom Sport ohne Diskriminierung festzuhalten.” – Dies ist eine der Antworten, die ich bekommen habe, als ich mich unter Hörerinnen und Hörern von BIN WEG BOULDERN umgehört habe zum Thema Rassismus.

Viele sagten mir, dass sie keinen Rassismus in der Szene erleben. Es gab aber auch Stimmen, die sagten: Es gibt definitiv Dinge, die müssen endlich mal angesprochen werden! Denn in der Kletter- und Boulderszene wird oft gesagt, dass sie sehr offen ist. Aber diese Offenheit wird nicht immer gelebt.

Ich habe mir einen Interviewpartner gesucht, mit dem ich über Rassismus, Diversität und Offenheit im Sport reden kann. Er heißt Frank Joung. Er ist Journalist und Podcaster. Im Podcast “Halbe Katoffl” redet er mit Menschen mit Migrationshintergrund und sehr oft auch mit Sportlern diverser Sportarten. Er hat einige Ideen und Anregungen, wie man Offenheit im Sport leben kann.

Ich freue mich, dass Frank sich die Zeit genommen hat. Mir hat das Gespräch sehr geholfen ein paar Dinge neu zu betrachten. Vielleicht geht es dir ähnlich! Viel Spaß mit dieser Folge!

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Shownotes

Bitte reinhören: Der “Halbe Katoffl”-Podcast von Frank Joung

Auch reinhören oder lesen:

“Exit Racism” von Tupoka Ogette – Hörbuch Buch

Und nochmal reinhören oder lesen:

“Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten” von Alice Hasters – Hörbuch Buch

Warum du endlich mit dem Bouldern anfangen solltest

Bitte deinen nicht-bouldernden Mitmenschen vorspielen!

Nicht alle müssen Bouldern toll finden… aber alle meine Freunde, das wäre schon cool!

Das hier ist die BIN WEG BOULDERN-Folge für alle deine Freundinnen und Freunde, die du aus unerfindlichen Gründen noch nicht überreden konntest, mit dir bouldern zu gehen. Es gibt sie dramatischerweise immer wieder! Diese Menschen, die noch nicht bouldern waren und sicher sind, dass es nichts für sie ist.

Ich war auch mal so ein Mensch! Genau deshalb habe ich mich gefragt: Wie müsste ich mit meinem alten, nicht-bouldernden Ich reden, damit es endlich rafft, dass es dringend bouldern sollte?

Ich habe diese Frage auch meinen HörerInnen gestellt. Herausgekommen ist eine kollektive Überredungs-Folge! Ich hoffe, sie ist für dich unterhaltsam zu hören und du schaffst es, sie einem deiner nicht-bouldernden Mitmenschen heimlich unterzujubeln. Nach dem Motto: “Komm auf die chalkige Seite der Macht!” Viel Erfolg!

DAAAANKE an alle HörerInnen, die mitgemacht haben!

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Bouldern in den 80ern und 90ern in Bielefeld

Eine Hörergeschichte von Jens Muth-Böhm

Jens Muth-Böhm. Foto Credit: Laureen Böhm
Jens Muth-Böhm. Foto Credit: Laureen Böhm

Als Jens Muth-Böhm das erste Mal zum Bouldern in Fontainebleau war, da war ich gerade mal 4 Jahre alt: Im Jahr 1988. Jens kommt aus Bielefeld, klettert seit 1985 und hat Ende der 80er auch das Bouldern entdeckt.

In irgendeiner meiner Podcast-Folgen habe ich gesagt, dass ich es spannend finde, wenn Leute von “von früher” erzählen. Von damals, als das Bouldern noch nicht so bekannt war. Jens schrieb mich an und meinte: Das kann ich dir gerne erzählen!

Herausgekommen ist dieses Online-Gespräch übers Bouldern in Bielefeld in den 80ern und 90ern. Natürlich auch über einige andere Orten, an denen Jens unterwegs war und über die Veränderungen, die der Sport seit ein paar Jahren erlebt.

Viel Spaß mit dieser Folge!

Danke Jens, dass du für uns alle in deinen Erinnerungen gewühlt hast!

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Alex Megos über Klettern bei Olympia

Übers Training für Olympic Combined, die Olympia-Qualifikation und mehr

Alex Megos im Cafe Kraft in Nürnberg
Alex Megos im Cafe Kraft in Nürnberg

Alex Megos ist der erste Deutsche Kletterer, der sich für die Olympischen Spiele qualifiziert hat. Eigentlich würde er jetzt mitten in der “heißen Phase” der Olympia-Vorbereitungen stecken, doch die Spiele wurden bekanntermaßen auf 2021 verschoben.

Noch bevor bekannt wurde, dass die Spiele verschoben werden, habe ich Alex Megos in Nürnberg zum Interview getroffen. Das war Ende Februar, im Cafe Kraft. Das Interview sollte Teil einer großen Podcastfolge zum Thema Olympia sein. Leider wird diese Folge nun auch verschoben. Doch das Interview mit Alex möchte ich euch trotzdem nicht vorenthalten! Denn was er zu Olympia und zu seinem Training für die Spiele zu sagen hat, bleibt ja weiterhin interessant!

Viel Spaß  mit dieser Folge!

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Wie ist das Bouldern unter den Corona-Maßnahmen?

HörerInnen berichten von der ersten Session nach der Corona-Pause

Es geht wieder los!!! Seit etwa einer Woche dürfen ein paar Boulderhallen in Deutschland wieder öffnen. Dabei sind die Hallen abhängig von den Lockerungsmaßnahmen der Bundesländer, ob Sport in Indooranlagen wieder möglich ist. In NRW ging es vor einer Woche zuerst los – hier in Berlin ist es noch nicht ganz soweit, allerdings dürfen nun die Außenanlagen in Berlin eröffnen.

Ich wollte gerne ein Stimmungsbild haben, wie sich das Bouldern nach der Corona-Pause für euch anfühlt. Wie sieht es mit der Kraft aus? Wie genau wurden die Corona-Maßnahmen umgesetzt? Wie sehr schränken einen die Maßnahmen ein?

Ich freue mich, dass ich ganz viele Antworten bekommen habe und wünsche viel Spaß beim Zuhören!

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Die Wiedereröffnung der Boulderhallen in Corona-Zeiten

Markus Grünebach und Christian Popien über mögliche Öffnungs-Strategien

Über die Wiedereröffnung der Boulderhallen

Wie kann man in Corona-Zeiten Kletter- und Boulderhallen wieder aufmachen und die Gefahr von Ansteckungen beim Sport minimieren? Damit beschäftigen sich nun seit Wochen viele Akteure der Kletterszene in Deutschland sowie weltweit.

Zu ihnen gehören Christian Popien vom Bahnhof Blo und Markus Grünebach von den Boulderwelten. Ich habe mit ihnen darüber geredet, wie das Bouldern zu Corona-Zeiten konkret aussehen könnte.

Es kann nur mit Einschränkungen ablaufen – für uns als Kunden, aber auch für die Hallenbetreiberinnen und Betreiber. Mit Sicherheit kann nur eine begrenzte Anzahl von Kunden zeitgleich in der Halle sein und die finanzielle Not der Hallen wird deshalb so schnell nicht vorüber sein!

Mehr Details gibt es in meinem Gespräch mit Markus und Christian. Viel Spaß mit dieser Folge!

P.S.: In manchen Bundesländern gibt es bereits Lockerungen, die die Öffnung von Boulderhallen unter Bedingungen erlauben würden. Das ist noch nicht in der Folge erwähnt, weil es da noch nicht bekannt war.

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2 Jahre BIN WEG BOULDERN

Die Geburtstagsfolge 😀

BIN WEG BOULDERN hat Geburtstag! Am 1. Mai 2018 kam nämlich die erste Folge raus. Ich wollte euch zum Jubiläum gerne Danke sagen, dass ihr BIN WEG BOULDERN hört und eine kleine Spezial-Episode raushauen! Die Idee dafür ist heute sehr spontan entstanden. Die Folge klingt ganz anders als sonst! 😉 Aber lass dich einfach überraschen und hör mal rein! Es kommt dort jemand zu Wort, der mich und BIN WEG BOULDERN von Anfang an unglaublich dolle unterstützt hat! Viel Spaß beim Anhören.

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Shownotes

In der Podcastfolge habe ich einen Podcast angesprochen der ein Vorbild für mich ist. Wenn du ihn mal anhören magst, es ist „Dirtbag Diaries“. Hier sind 3 konkrete Folgen, die ich besonders gut fand:
Anti Gravity
Hootin‘ & Hollerin‘
Venture Out

Außerdem habe ich meine Podcastfolge zur „Geschichte des Boulderns in Deutschland“ erwähnt – hier kannst du sie hören!

Was tun, wenn du nicht bouldern kannst?

Motivation und Inspiration von Wettkampf-Athletinnen

Bouldern in der Corona Krise

Das hier ist die BIN WEG BOULDERN Folge mit der meisten Trainings-Motivation überhaupt! Wir haben in der Corona-Krise ja alle das gleiche Dilemma: Wir können unseren Lieblingssport nicht machen. Dass das wahnsinnig nervt, muss ich niemandem erklären! Aber wie wir durch diese Zeit ohne das Bouldern kommen sollen? Das möchte ich natürlich für euch herausfinden.

Phasen, in denen man nicht klettern oder bouldern kann bzw. darf, die gibt es ja nicht erst seit Corona. Verletzungen können ein Grund sein, dass man aussetzen muss oder sich einschränken muss.

Ich habe bei ein paar Wettkampf-Athleten und Athletinnen nachgefragt, wie sie mit solchen Phasen bisher umgegangen sind und was man daraus lernen kann. Welche Schlussfolgerungen kann man daraus für die Corona-Zeit ziehen?

Für diese Folge habe ich mir Sprachnachrichten schicken lassen von: Martha Karpeter, Hannah Pongratz, Martina Salewski, Romy Fuchs und Helene Wolf. Danke an euch, dass ihr eure Erfahrungen geteilt habt. Viel Spaß mit dieser Folge!

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Wie kommen wir ohne Bouldern durch die Corona Krise?

Ein Interview mit Madeleine Crane von “Climbing Psychology”

Madeleine Crane von "Climbing Psychology". Foto Credit: Peter Crane
Madeleine Crane von „Climbing Psychology“. Foto Credit: Peter Crane

Die Maßnahmen in der Corona-Krise schränken unser aller Leben stark ein. Was im Moment passiert, kann wütend machen, einsam machen und verängstigen. Das Bouldern könnte helfen, diese Zeit zu überstehen und fehlt uns deshalb umso mehr! Wie schaffen wir es ohne unseren Lieblingssport durch die Krise? Das war eine der Fragen, über die ich mit der Sportpsychologin Madeleine Crane geredet habe.

Du kennst Madeleine vielleicht von ihrem Blog und ihrem Instagram-Account “Climbing Psychology”. Sie ist ehemalige österreichische Wettkampf-Athletin und hat sich als Psychologin auf Fragen rund um den Klettersport und Kletter-Wettkämpfe fokussiert. In ihren Artikeln und Posts macht sie immer wieder auf spannenden kletterpsychologische Themen aufmerksam.

In diesem Interview bekommst du einerseits Einblicke in ihre Arbeit, aber auch einige hilfreiche Gedankenanstöße, wie man diese Zeit ohne Bouldern überstehen kann und vielleicht auch noch gestärkt aus der Krise hinaus gehen kann. Viel Spaß beim Zuhören!

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Das Felsheldinnen Festival in Berlin

Über Deutschlands erstes Kletter- und Boulderfestival für Frauen

Das Felsheldinnen Festival. Fotos: Pauline Kortmann -  Das Felsheldinnen Festival. Fotos: Pauline Kortmann -  paulinekortmannphoto.de
Das Felsheldinnen Festival. Fotos: Pauline Kortmann – paulinekortmannphoto.de

Einen Tag lang Klettern und Bouldern nur mit Frauen! Das war am Frauentag in Berlin möglich, beim Felsheldinnen Festival. Die Berliner Kletterinnen Anna Wenzel und Melle Beukert haben dieses Event auf die Beine gestellt und 180 Frauen waren mit dabei. Zum Teil sind sie aus ganz Deutschland angereist.

Ich habe mit den Macherinnen diesen Tag Revue passieren lassen und dabei versucht besonders die Frage zu diskutieren: Warum gibt es solche Kletterevents nur für Frauen? Das ist eine Frage, die auch oft an mich herangetragen wird. Da ich nicht denke, dass ich sie im Sinne aller Frauen zufriedenstellend beantworten kann, habe ich sie in diesem Gespräch mit Anne und Melle besprochen. Vielen Dank an die beiden fürs Gespräch und danke, dass ihr das Felsheldinnen Festival so großartig organisiert habt!

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